Galičica, Berggipfel im Galičica-Nationalpark, Nordmazedonien
Galičica ist ein Gebirge an der Grenze zwischen Nordmazedonien und Albanien, dessen höchster Punkt, der Magaro, 2.255 Meter erreicht. Die mazedonische Seite ist als Nationalpark Galičica geschützt und umfasst 227 Quadratkilometer zwischen dem Ohridsee und dem Prespasee. Der Gebirgsstock gliedert sich in vier Teile, darunter Stara Galičica im Süden mit zwei glazialen Karen auf 2.030–2.070 und 1.850–1.900 Metern.
Die mazedonische Seite der Galičica wurde 1958 zum Nationalpark erklärt, mit 22.750 Hektar zwischen Ohridsee und Prespasee. Der 500 bis 550 m mächtige Kalksteinsockel über paläozoischen metamorphen Silikaten verleiht ihr die Karstformen des Dinarischen Systems. Die Waldfläche wuchs von rund 40 % in den 1950er Jahren auf 58 % im Jahr 2007, während die Weiden von 50 % auf 24 % zurückgingen.
Der Berg trägt zwei Namen: Galičica im Makedonischen und Mali i Thatë, „trockener Berg“, im Albanischen. Der Kalkstein macht Galičica zu einem der trockensten Berge Nordmazedoniens: Im Hochland gibt es nur wenige dauerhafte Quellen mit sehr geringer Schüttung, und Quellen, die nach schneereichen Wintern austreten, versiegen im Sommer. Auf dem Plateau des mittleren Abschnitts liegen auf etwa 1400 m vier benannte Karstpoljen.
Der Kalksteinuntergrund macht Galičica zu einem der trockensten Gebirge Nordmazedoniens: Im Hochland gibt es nur wenige dauerhafte Quellen, und manche nach schneereichen Wintern austretende Quellen versiegen im Sommer. Nimm alles Wasser mit, das du brauchst. Das Ohrid-Ufer ist dagegen reich an Quellen, besonders beim Kloster Sveti Naum.
Vom Gipfel sieht man zwei Seen auf unterschiedlichen Höhen nebeneinander liegen, was dem Ort eine besondere geografische Eigenart verleiht. Diese ungewöhnliche Anordnung macht die Aussicht von oben besonders einprägsam.
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