Nordmazedonien, Binnenstaat in Südosteuropa.
Nordmazedonien ist ein Binnenstaat auf der Balkanhalbinsel, der von Gebirgen, Hochebenen und Seengebieten durchzogen wird. Das Land grenzt an fünf Nachbarstaaten und bildet eine geografische Brücke zwischen Mittel- und Südosteuropa.
Nach dem Zerfall Jugoslawiens erklärte das Gebiet im September 1991 seine Unabhängigkeit und trat danach in eine lange Periode diplomatischer Verhandlungen ein. Die Beilegung des Namensstreits mit Griechenland führte 2019 zur heutigen offiziellen Bezeichnung.
Die kyrillische Schrift erscheint auf Schildern und offiziellen Dokumenten neben lateinischen Buchstaben, während in albanischsprachigen Gebieten beide Alphabete gleichwertig verwendet werden. Orthodoxe Klöster und Moscheen prägen die Architektur vieler Ortschaften, wobei sich religiöse Feste über das ganze Jahr verteilen.
Der internationale Flughafen der Hauptstadt bildet den wichtigsten Zugangspunkt für Reisende, während Überlandbusse regelmäßig zu den angrenzenden Ländern verkehren. Grenzübergänge verbinden das Land auf dem Landweg mit allen fünf Nachbarstaaten.
Das Ohrid-Gebiet beherbergt über 200 Tier- und Pflanzenarten, die nur dort vorkommen und sich seit Jahrtausenden isoliert entwickelt haben. Wandmalereien aus dem Mittelalter schmücken mehrere Sakralbauten am Ufer, die zwischen dem 11. und 14. Jahrhundert entstanden.
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