Skopje Fortress, Mittelalterliche Festung in Skopje, Nordmazedonien
Die Festung Skopje besteht aus Kalkstein und liegt auf einem Hügel am Ufer des Flusses Vardar in der Gemeinde Centar im Norden Mazedoniens. Die Verteidigungsmauern verbinden runde und eckige Türme entlang eines Geländes, das sich über den Hang erstreckt und mehrere Ebenen mit verschiedenen Aussichtsbereichen bietet.
Menschen lebten bereits um 4000 vor Christus auf diesem Hügel, wie archäologische Funde belegen. Die sichtbaren Kalksteinmauern stammen aus dem 6. Jahrhundert, als byzantinische Herrscher die Anlage errichteten, um die Stadt und ihre Handelswege zu schützen.
Der Name Kale bedeutet in der türkischen Sprache Festung und wird heute von Einheimischen verwendet, die den Ort zum Spazierengehen oder für kleine Versammlungen nutzen. Innerhalb der Mauern befinden sich französische Militärgräber aus dem Ersten Weltkrieg, die an die Bedeutung der Stadt in diesem Konflikt erinnern.
Der Zugang erfolgt vom alten Basar aus über einen gepflasterten Weg, der durch Schilder gekennzeichnet ist und zu verschiedenen Aussichtspunkten führt. Die Besichtigung dauert je nach Interesse zwischen 30 Minuten und einer Stunde, wobei einige Bereiche steil sind und festes Schuhwerk empfohlen wird.
Die Fundamente enthalten versteinerte Reste von Wasser, Fluss und See, die 1926 entdeckt wurden und auf frühere Verläufe des Vardar hinweisen. Diese Fossilien zeigen, wie sich die Landschaft in Jahrtausenden verändert hat und wo das Wasser einst floss.
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