Suli An, Osmanische Karawanserei im Alten Basar, Skopje, Nordmazedonien.
Das Suli An ist ein Karavanserai aus Ottomanischer Zeit im Alten Basar von Skopje mit einem Innenhof und Sälen, die von steinernen Mauern begrenzt werden. Das Gebäude bewahrt traditionelle architektonische Elemente dieser Periode und erstreckt sich über eine beachtliche Fläche mit verschiedenen miteinander verbundenen Räumen.
Das Gebäude entstand in der Mitte des 15. Jahrhunderts in der Nähe des Serava-Flusses als Unterkunft für Kaufleute auf den Handelswegen des Balkans. Im Laufe der Zeit wandelte sich seine Funktion, bis es im 20. Jahrhundert als Bildungseinrichtung genutzt wurde.
Die Fakultät für Bildende Kunst nutzt das Gebäude seit 1980 und verbindet moderne künstlerische Ausbildung mit der Bewahrung der historischen Struktur. Dies macht den Ort zu einem lebendigen Zentrum, wo traditionelle Architektur noch heute als Lernraum dient.
Der Ort befindet sich im Alten Basar, wo Fußgänger auf gewundenen Gassen zueinander finden. Es ist gut zu Fuß zu erkunden, besonders am frühen Morgen oder späten Nachmittag, wenn weniger Besucher und Händler unterwegs sind.
Der Name stammt aus türkischen Wörtern, die zusammen Wasserherberge bedeuten, was seine ursprüngliche Nähe zu einem Fluss widerspiegelt. Dieser Wasserlauf existiert in unmittelbarer Nähe heute nicht mehr, hat aber die Wahl des Standorts und des Namens geprägt.
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