Sultan-Murad-Moschee, Osmanische Moschee im Alten Basar, Skopje, Nordmazedonien
Die Sultan-Murad-Moschee ist ein rechteckiges Gebäude in der Altstadt von Skopje mit drei Schiffe, die durch steinerne Säulen voneinander getrennt sind. Das Innere hat eine flache hölzerne Kassettendecke, während ein Säulenportikus mit vier Stützen den Eingang bildet.
Sultan Murad II gab 1436 den Auftrag zum Bau dieses religiösen Gebäudes, das die erste Moschee in der Balkanregion wurde. Der Bau ersetzte einen früheren Klosterkomplex und markierte einen Wendepunkt in der religiösen Geschichte der Region.
Die Moschee war seit ihrer Gründung ein Ort für religiöse Versammlungen und bleibt heute ein funktionierender Gebetsort in der Altstadt. Die beiden Grabkammern im Komplex zeigen, wie bedeutsam dieser Ort für die lokale Gemeinschaft über Jahrhunderte hinweg gewesen ist.
Das Gebäude befindet sich auf einem sanften Hügel im zentralen Teil der Altstadt in Nähe des Uhrenturms, der das Stadtbild prägt. Die Lage ermöglicht leichten Zugang zu Fuß, wenn man durch die engen Straßen des Bazars navigiert.
Der innere Aufbau ähnelt einer dreischiffigen christlichen Basilika, was die Anpassung an den früheren Standort eines Klosters widerspiegelt. Diese ungewöhnliche Gestaltung zeigt, wie architektonische Traditionen bei der Umwandlung des Ortes zusammenflossen.
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