Mazedonische Oper und Ballett, Opernhaus und Kompanie am Fluss Vardar in Skopje, Nordmazedonien.
Das Macedonian National Opera and Ballet ist ein Opernhaus und eine Operngesellschaft am Ufer des Flusses Vardar in Skopje, die nach dem Erdbeben von 1963 als Teil des Wiederaufbaus der Stadt entstand. Die Struktur besteht aus weißen Betonelementen mit einer fragmentierten Form und auffälligen Überhängen, die sich an das Flussufer anschmiegen.
Nach dem verheerenden Erdbeben von 1963, das Skopje zerstörte, erhielt die Stadt internationale Hilfe zum Wiederaufbau, und dieses Opernhaus entstand in den 1970er Jahren als Teil dieses Wiederaufbauprogramms. Die Eröffnung markierte den Beginn einer neue Ära für Kultur und Künste in der wiederaufgebauten Stadt.
Der Name bezieht sich auf die mazedonische Kunsttradition, und im Foyer sehen Besucher regelmäßig Ausstellungen lokaler Künstler. Der Raum dient der Gemeinschaft als Zentrum für zeitgenössisches künstlerisches Schaffen.
Besucher können Vorstellungen von Opern und Balletten während der Spielzeit besuchen, wobei das Angebot von klassischen bis modernen Werken reicht. Die Lage am Fluss macht es leicht zu finden, und die Nähe zu anderen Stadtattraktionen ermöglicht einen entspannten Tagesablauf.
Das Gebäude wurde von der slowenischen Gruppe Biro 71 entworfen und zeigt abgewinkelte Treppen sowie fragmentierte Elemente, die später die dekonstrektivistische Architektur beeinflussten. Die ungewöhnliche Innenraumgestaltung schuf eine Art, Räume zu erleben, die damals modern und heute noch kraftvoll wirkt.
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