Samuil-Festung, Mittelalterliche Festung in Ohrid, Nordmazedonien
Samuils Festung ist eine mittelalterliche Befestigungsanlage auf einem Hügel über der Stadt, mit massiven Kalksteinmauern die mehrere Meter in die Höhe ragen. Die Anlage erstreckt sich über die Anhöhe und umgibt einen großen Bereich mit Toren und Zugängen.
Die ursprüngliche Festung wurde unter der Herrschaft des antiken Makedonienkönigs gegründet, erfuhr aber ihre größte Entwicklung unter Zar Samuel im 10. Jahrhundert als Hauptstadt seines Reiches. Während der darauffolgenden Jahrhunderte wurde die Anlage mehrfach umgebaut und erweitert.
Die Festung zeigt architektonische Stile aus verschiedenen Epochen – römische, byzantinische slawische und osmanbische Einflüsse prägen das Erscheinungsbild. Besucher sehen an den Mauern und Toren deutlich, wie sich die Bauweise über die Jahrhunderte verändert hat.
Der Besuch erfordert eine mittlere körperliche Anstrengung, da das Gelände hügelig ist und teilweise steile Wege vorhanden sind. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen und ausreichend Wasser mitzunehmen.
Ausgrabungen innerhalb der Mauern förderten Gegenstände aus dem 5. Jahrhundert vor Christus zutage, darunter eine goldene Maske und Handschuhe. Diese Funde zeigen, dass der Hügel lange vor der mittelalterlichen Festung besiedelt war.
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