Sophienkirche, Orthodoxe Kathedrale in Ohrid, Nordmazedonien
Die Kirche St. Sophia steht am Ufer des Ohrid-Sees und zeigt byzantinische Architektur mit charakteristischer Kuppelbasilika-Form. Das Gebäude besitzt mittelalterliche Wandmalereien an seinen Innenwänden und prägt mit seiner massiven Steinstruktur das Ufergelände.
Die Kirche wurde 1035 auf den Grundlagen einer Kirche aus dem 5. Jahrhundert errichtet. Sie diente bis zum 18. Jahrhundert als Sitz des Erzbistums von Ohrid, bevor sich ihre Rolle veränderte.
Die Wandmalereien zeigen biblische Szenen und frühe Darstellungen der Heiligen Kyrill und Kliment aus dem 11. bis 14. Jahrhundert. Besucher können diese mittelalterlichen Kunstwerke beim Erkunden des Innenraums bewundern.
Das Gebäude ist täglich für Besucher geöffnet und bietet Führungen in mehreren Sprachen an. Mit lokalem Führungsmaterial und Orientierungshilfen vor Ort können Besucher die architektonischen Details und religiöse Bedeutung leicht verstehen.
Während der Herrschaft der Osmanen wurde die Kirche in eine Moschee umgewandelt, wobei ihre Fresken mit Gips bedeckt wurden. Diese Umgestaltung zeigt, wie das Gebäude im Laufe der Jahrhunderte verschiedene religiöse und kulturelle Rollen erfüllte.
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