Ohrid, Alte Seestadt in Nordmazedonien
Ohrid ist eine Stadt am nordöstlichen Ufer des Ohridsees in Nordmazedonien, die Teil des UNESCO-Welterbes ist. Weiß getünchte Häuser ziehen sich die Hänge hinauf, während orthodoxe Kirchenkuppeln zwischen den Dächern hervorragen und das Wasser in der Tiefe schimmert.
Die Siedlung entstand in der Antike als griechische Kolonie Lychnidos und entwickelte sich im Mittelalter zu einem wichtigen religiösen Zentrum. Im 9. Jahrhundert gründeten die Heiligen Kyrill und Method hier eine der ersten slawischen Schreibschulen.
Der Name leitet sich vom slawischen "vo hrid" ab, was "am Hügel" bedeutet und die Lage zwischen See und Festung beschreibt. Einheimische verbringen Sommerabende am Ufer, wo Fischrestaurants frischen Ohrid-Fisch servieren und Familien auf den Promenaden spazieren.
Viele historische Kirchen und Museen sind täglich geöffnet, doch einige kleinere Orte schließen mittags für mehrere Stunden. Die steilen Kopfsteinpflastergassen erfordern festes Schuhwerk, und die Auf- und Abstiege können bei heißem Wetter anstrengend sein.
Der See gehört zu den ältesten Gewässern Europas und beherbergt endemische Arten, die seit mehr als einer Million Jahren hier leben. Perlmuscheln aus dem Wasser wurden früher für die Herstellung von Knöpfen und Schmuck verwendet.
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