Natur- und Kulturerbe der Region Ohrid, UNESCO-Welterbestätte in der Region Ohrid, Albanien und Nordmazedonien
Das Ohrid-Gebiet erstreckt sich über zwei Länder und umfasst einen See, der in einer tiefen tektonischen Vertiefung liegt und über zwei Millionen Jahre alt ist. Die Gewässer beherbergen viele Pflanzen und Tiere, die nirgendwo sonst in der Welt vorkommen.
Menschen siedelten sich hier ab der Bronzezeit an und hinterließen Spuren ihrer Präsenz durch mehrere Tausend Jahre. Das Gebiet wurde später ein wichtiges religiöses Zentrum, besonders während des Mittelalters, als viele Kirchen errichtet wurden.
Die Region ist seit Jahrhunderten ein Zentrum für religiöse Kunst und Handwerk. In den alten Kirchen sieht man überall ikonographische Werke, die das tägliche spirituelle Leben der Menschen prägten.
Das Gebiet ist groß und umfasst mehrere Orte, die man zu Fuß oder mit lokalen Verkehrsmitteln erkunden kann. Es ist hilfreich, Zeit für mehrere Kirchen einzuplanen und bequeme Schuhe zu tragen, besonders wenn man die Altstadt von Ohrid besucht.
Der See beherbergt mehr als 200 Tierarten, die nur hier existieren, darunter spezielle Fischarten und wirbellose Tiere. Diese isolierte Lage hat über Millionen Jahre hinweg dazu geführt, dass sich Leben hier völlig anders entwickelt hat als überall sonst.
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