Prespa National Park, Nationalpark in der Grafschaft Korçë, Albanien.
Der Prespa Nationalpark ist ein Naturschutzgebiet an der Grenze von Albanien, Griechenland und Nordmazedonien mit ausgedehnten Seen, Wäldern und Bergen. Die Landschaft wechselt zwischen Gewässern und bewaldeten Hängen, wo sich verschiedene Lebensräume überlagern.
Das Schutzgebiet wurde 2000 gegründet und war die erste Naturschutzflache, die drei Länder gemeinsam an einer Grenze verwalteten. Diese Zusammenarbeit entstand, weil die Gegend ökologisch zusammenhängend ist und nur grenzüberschreitend geschützt werden konnte.
Die Seen und Berge dieser Gegend sind seit Jahrtausenden besiedelt. Wer die Region durchquert, findet überall Spuren von Siedlungen, alten Heiligtümern und Kirchen, die zeigen, wie wichtig diese Grenzlandschaft für verschiedene Völker war.
Das Gelande ist mit Fusswegen und Bootsfahrten auf den Seen zuganglich, oft in Begleitung von Führern für Vogelbeobachtung. Man sollte festes Schuhwerk und je nach Jahreszeit Schutz vor Sonne oder Regen mitnehmen.
Unterirdische Kalksteinkanale verbinden das Grosse Prespa-See mit dem Ohrid-See, und Wasser fliesst durch naturliche Quellen zwischen den beiden Gewässern. Dieses geologische Phänomen ist sichtbar, wenn man die Quellen am Seeufer besucht.
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