Prespa National Park, Nationalpark in der Grafschaft Korçë, Albanien.
Der Prespa-Nationalpark ist ein Schutzgebiet im Südwesten Albaniens, an der Grenze zu Griechenland und Nordmazedonien, und umfasst zwei Seen sowie bewaldete Bergflanken. Der Große Prespasee und der Kleine Prespasee bilden das Herzstück des Parks und werden von Hügeln und Feuchtgebieten umgeben.
Die Region war seit der Antike bewohnt und galt in byzantinischer Zeit als wichtiges kirchliches und politisches Zentrum. Der Park wurde im Jahr 2000 offiziell gegründet und war eines der ersten grenzüberschreitend gemeinsam verwalteten Schutzgebiete Europas.
Die Kirchen und Kapellen rund um die Seen tragen oft Fresken, die aus dem Mittelalter stammen und noch heute besichtigt werden können. Wer durch die kleinen Dörfer am Ufer geht, bemerkt, wie eng das Leben der Bewohner mit dem Wasser verbunden ist.
Der Park ist am besten zu Fuß oder per Boot auf den Seen erkundbar, wobei geführte Vogelbeobachtungstouren auch für Einsteiger geeignet sind. Festes Schuhwerk und Schutz vor Sonne oder Regen sind empfehlenswert, da das Wetter im Berggebiet schnell wechseln kann.
Das Wasser des Großen Prespasees fließt nicht oberirdisch ab, sondern versickert durch unterirdische Kalksteinkanäle und tritt als Quelle am Ufer des Ohridsees wieder ans Tageslicht. Dieser natürliche Weg des Wassers ist an den Quellen entlang des Ohridsees sichtbar und kann dort beobachtet werden.
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