Zaghkadsor, Bergresort in der Provinz Kotayk, Armenien.
Tsaghkadzor ist eine Bergstadt auf einem Gelände in 1841 Metern Höhe an den Hängen des Berges Teghenis. Die Gegend wird von alpinen Wiesen geprägt und verfügt über ein Netz von Skipisten durch schneebedeckte Gebirgslandschaften.
Der Ort entstand ursprünglich als Jagdgrund der Arsaciden-Könige im 3. Jahrhundert. Später errichtete Prinz Grigor Magistros 1033 das Kecharis-Kloster, das die weitere Entwicklung der Siedlung prägte.
Das Kecharis-Kloster zeigt mittelalterliche armenische Baukunst mit vier Kirchen und zwei Kapellen, deren Steinmetzarbeiten religiöse Motive darstellen. Die Anlage liegt eingebettet in die Berglandschaft und prägt bis heute das Bild des Ortes.
Das Skigebiet bietet fünfzehn Pisten mit einer Gesamtlänge von etwa 30 Kilometern und verfügt über fünf Aufzüge. Die Wintersaison läuft von Dezember bis März, und die Pisten sind für unterschiedliche Schwierigkeitsgrade geeignet.
Ein Sportkomplex aus dem Jahr 1967 wurde ursprünglich als Trainingszentrum für sowjetische Athleten genutzt, die sich auf die Olympischen Spiele 1968 in Mexiko-Stadt vorbereiteten. Diese Installation zeigt die historische Rolle des Ortes im internationalen Sport.
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