Kotavank, Kloster aus dem 9. Jahrhundert über dem Argitchi-Fluss in Nerkin Getashen, Armenien.
Kotavank ist ein Kloster aus dem 9. Jahrhundert, das sich uber dem Fluss Argitsch erhebt und aus Basaltblocken mit einer charakteristischen gekuppelten Kreuzkirchenstruktur erbaut wurde. Das Bauwerk verfugt uber zwei Eingangstore an den sud- und westlichen Wanden.
Der Prinz Grigor Supan grundete Kotavank im Jahr 801, als die Gegend als Hauptstadt der Region Syunyats diente und sich an einer wichtigen Handelsroute befand. Das Kloster spielte eine Rolle in einem Gebiet, das historische Bedeutung als Verkehrsknotenpunkt hatte.
Das Kloster ist von einem mittelalterlichen Friedhof umgeben, auf dem sich zahlreiche Chatschkare befinden - traditionelle armenische Steinkreuze, die handwerkliche Geschicklichkeit und religiösen Glauben miteinander verbinden. Diese Denkmäler sind überall in der Anlage verteilt und zeugen von Jahrhunderten lokaler Bestattungsbräuche.
Der Weg zum Kloster fuhrt uber unebenes Gelande, und Besucher sollten auf die naturliche Topografie des Flusstals vorbereitet sein. Zwei Tunnel unter der Struktur sind zugange, bieten aber begrenzte Raum und erfordern Vorsicht bei der Erkundung.
Die Tunnelanlagen unter dem Kloster dienten ursprunglich nicht nur der Wasserversorgung, sondern auch als Fluchtrouten in Zeiten der Gefahr. Diese unterirdischen Verbindungen verbinden das Kloster mit dem Flusstal und zeigen praktisches mittelalterliches Verteidigungsdenken.
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