Kloster Targmantschatz, Armenisches Kloster in Aygeshat, Armenien.
Targmanchats Vank ist ein armenisches Kloster bei Aygeshat, das aus Stein gebaut wurde und teilweise zerstört ist. Von der ursprünglichen Anlage stehen noch Abschnitte der östlichen Flügel, während viele Strukturen am Boden liegen.
Im 6.–7. Jahrhundert als Kirche der Heiligen Gottesmutter gegründet, wurde es später von Bischof Mesrop Smbatjan nach den Übersetzern der ersten armenischen Bibel in Targmanchats Vank umbenannt. Ein Skriptorium fertigte und kopierte dort Handschriften, und die Einwohner nannten es auch Mesropavank nach Mesrop Maschtoz. Ein Erdbeben im 17. Jahrhundert beschädigte es; 1982 begannen Vermessungen, 2011 wurde ein neues Restaurierungsprojekt erstellt, und die 2012 begonnenen Arbeiten sind bis heute unvollendet, die Mauern nur teilweise restauriert.
Bischof Mesrop Smbatyan benannte die Kirche in Targmanchats Vank um, nach den Verfassern der ersten armenischen Bibelübersetzung. Die Bewohner von Aygeshat nennen sie auch Mesropavank, nach Mesrop Maschtoz. Ein Skriptorium fertigte und kopierte dort Handschriften.
Der Standort liegt relativ isoliert, daher sollte man sich vor dem Besuch über den Zugang informieren und lokale Hilfe arrangieren. Da die Ruinen uneben und teilweise einsturzgefährdet sind, ist Vorsicht und festes Schuhwerk notwendig.
Das Kloster hieß auch Mesropavank, nach Mesrop Maschtoz, dem Schöpfer des armenischen Alphabets; in einem Skriptorium wurden Handschriften angefertigt und abgeschrieben. Die Restaurierung vermaß den Ort 1982 und begann 1988 zu bauen, dann stockte sie; 2012 startete ein neues Projekt, und bis August 2023 waren nur Teile der Mauern restauriert, nummerierte Steine sollen 60 % des Mauerwerks der neuen Kirche bilden.
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