Monument to Vardan Mamikonyan, Bronzene Reiterstatue in Jerewan, Armenien
Die Vardan-Mamikonyan-Statue ist eine Bronzeskulptur auf einem belebten Straßenkreuzung im Zentrum von Eriwan, Armenien. Sie zeigt einen Reiter zu Pferd mit erhobenem Schwert und ist von mehreren Seiten gut sichtbar.
Die Statue wurde 1975 vom armenischen Bildhauer Yervand Kochar geschaffen, um den Befehlshaber zu ehren, der in der Schlacht von Avarayr im Jahr 451 fiel. Diese Niederlage gilt heute paradoxerweise als moralischer Sieg, weil die Armenier danach ihr Recht behalten durften, das Christentum zu praktizieren.
Vardan Mamikonyan ist für Armenier ein Symbol des Widerstands gegen religiösen Zwang, und viele Menschen halten vor der Statue inne, bevor sie weitergehen. Die Figur steht in Sichtweite des Vernissage-Marktes, wo das Stadtleben weitergeht wie eh und je.
Die Statue steht an einer zentralen Straßenkreuzung und ist zu Fuß leicht erreichbar, da es in der Nähe mehrere Bushaltestellen gibt. Der Bereich um die Skulptur ist offen und bietet genug Platz, um sie aus verschiedenen Winkeln zu betrachten.
Das Pferd der Statue berührt den Boden nicht: Es scheint auf Staubwolken zu schweben, die unter seinen Hufen modelliert sind. Diese Technik verleiht der schweren Bronzefigur den Eindruck, als ob sie sich gerade in Bewegung befinde.
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