Diamantenabbau in Angola, mining carried out in Angola
Der Bergbau in Angola ist ein Wirtschaftszweig, der sich auf die Gewinnung von Diamanten, Eisenerz, Gold, Kupfer und Marmor konzentriert, besonders in den Regionen Bié, Malanje und Uíge. Das Land verfügt über umfangreiche unterirdische Vorkommen, von denen bisher nur etwa 40 Prozent der Diamantenvorkommen erforscht wurden.
Die ersten großen Diamantenvorkommen wurden Anfang des 20. Jahrhunderts in Flussläufen entdeckt, worauf das Unternehmen Diamang gegründet wurde, das später von der Regierung übernommen wurde. Während des Bürgerkriegs wurde die Minenarbeit durch Konflikte und Landminen behindert, was die Entwicklung der Industrie für Jahre verzögerte.
Der Bergbau prägt das Selbstverständnis Angolas als rohstoffreiches Land und bestimmt, wie Menschen ihre wirtschaftlichen Chancen sehen. Die Arbeit in den Minen und die damit verbundenen Tätigkeiten sind für viele Gemeinden Teil des alltäglichen Lebens und der lokalen Identität geworden.
Besucher können die Bergbauregionen Angolas bereisen, besonders Bié, Malanje und Uíge, wo moderne Bergbauanlagen mit lokalen Gemeinschaften nebeneinander existieren. Es wird empfohlen, sich über aktuelle Sicherheitsbedingungen und Zugang zu Minen zu informieren, da nicht alle Gebiete für Touristen offen sind.
Angola produziert etwa 40 Prozent seiner Diamanten aus Flussgebieten, wo Steine an der Oberfläche gefunden werden, anstatt tief gegraben zu werden. Diese Methode macht die Arbeit einfacher, aber auch schwieriger zu kontrollieren, was zu erheblichem illegalen Bergbau und Verlust führt.
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