Cathedral of the Holy Saviour of Congo, Katholische Kathedralenruinen in M'banza-Kongo, Angola.
Die Kathedrale des Heiligen Erlösers ist eine Ruine in M'banza-Kongo mit Steinmauern, gewölbtem Eingang und rechteckigem Grundriss, der das portugiesische architektonische Design zeigt. Die Struktur steht auf einem erhöhten Platz in der Altstadt und bietet Blicke auf die umliegende Landschaft.
Das Gebäude wurde 1491 unter König João I. begonnen und war eine der ersten katholischen Kirchen südlich der Sahara außer Äthiopien. Diese frühe Architektur markierte den Moment, als das Königreich des Kongo den katholischen Glauben annahm und seine Herrscher portugiesische Namen annahmen.
Der Name "Heiland" bezieht sich auf Jesus Christus und spiegelt die religiöse Hingabe wider, die mit der Ankunft des Katholizismus in Kongo verbunden ist. Heute können Besucher die Ruinen erkunden und sich vorstellen, wie Könige und ihre Höflinge hier beteten und wichtige religiöse Zeremonien abhielten.
Die Ruine liegt in der Nähe des Zentrums von M'banza-Kongo und ist für Besucher ohne Eintrittsgebühr das ganze Jahr über zugänglich. Der Ort kann zu Fuß erkundet werden, obwohl die unebeneen Steine und teilweise fehlende Dächer gute Schuhe und Vorsicht erfordern.
Unter den Ruinen befinden sich vermutlich königliche Gräber und Krypten des Kongo-Königreichs, die bis heute nicht vollständig ausgegraben wurden. Diese verborgenen Räume deuten darauf hin, dass der Ort nicht nur für religiöse Versammlungen, sondern auch als letzte Ruhestätte für hochgestellte Personen diente.
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