Inga-Staudämme, Wasserkraftkomplex nahe Matadi, Demokratische Republik Kongo.
Der Inga-Staudamm besteht aus zwei Kraftwerken am Kongo, die zusammen mit modernen Turbinen Strom für Millionen Menschen erzeugen. Die Anlagen nutzen das Gefälle des Flusses, um Wasser durch Turbinen zu lenken und dabei elektrische Energie zu produzieren.
Der erste Damm wurde in den frühen 1970er Jahren fertiggestellt, gefolgt von einer zweiten Anlage zehn Jahre später. Beide Projekte waren bedeutende Infrastrukturarbeiten, die die Energieversorgung des Landes verändern sollten.
Die Schlucht beherbergt Begräbnisstätten und Versammlungsorte, die für die lokalen Gemeinschaften von Bedeutung sind. Besucher können die Verbindung zwischen dem Fluss und den kulturellen Praktiken der Region erkennen.
Die Gegend ist relativ abgelegen und erfordert Vorbereitung für den Besuch, da die Infrastruktur begrenzt ist. Es ist sinnvoll, sich im Voraus über die Zugänglichkeit zu informieren und lokale Führungen in Anspruch zu nehmen.
Eine umfangreichere Erweiterung ist geplant, die das System zum weltweit größten Wasserkraftprojekt machen könnte. Die ambitionierte Vision umfasst mehrere zusätzliche Anlagen mit enormem Ausbaupotential.
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