Rarotonga, Verwaltungszentrum in Rarotonga, Cookinseln
Rarotonga ist eine Vulkaninsel in den Cookinseln, die von einem zentralen Bergmassiv geprägt wird und an der Küste von flachen Ebenen umgeben ist. Die Insel ist etwa dreißig Kilometer im Umfang und wird durch eine einzige Ringstraße erschlossen, die nahezu jeden Küstenabschnitt verbindet.
Die Insel wurde im späten 9. Jahrhundert von Polynesiern besiedelt, die mit großen Kanus aus dem Gebiet um Tahiti kamen. Europäer erreichten die Küste erst im 18. Jahrhundert, und die britische Verwaltung begann im 19. Jahrhundert, bevor das Territorium 1965 in eine selbstverwaltete Einheit überging.
Die Insel unterhält drei verschiedene Verwaltungsregionen namens Vaka - Puaikura, Takitumu und Te Au O Tonga - die traditionelle Führungsmuster bewahren.
Die meisten Unterkünfte und Geschäfte befinden sich entlang der Nordküste, wo das Wasser ruhiger ist und der Zugang zum flachen Riff einfacher wird. Wer das Bergland erkunden möchte, sollte festes Schuhwerk mitbringen und sich auf schmale Wege mit steilen Abschnitten einstellen.
Das Innere der Insel birgt eine Reihe von Höhlen und unterirdischen Wasserläufen, die in der Vergangenheit für Zeremonien genutzt wurden und heute nur noch schwer zugänglich sind. Entlang der südlichen Küste findet man gelegentlich Reste alter Steinstrukturen, die von früheren Siedlungen zeugen und zwischen der Vegetation verborgen liegen.
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