Swains Island, Korallenatoll in Amerikanisch-Samoa, Vereinigte Staaten
Swains Island ist ein ringförmiges Korallenatoll in Amerikanisch-Samoa, das im Zentrum eine Süßwasserlagune mit besonderen biologischen Eigenschaften enthält. Das Eiland weist eine kleine Fläche auf und wird heute von keiner ständigen Bevölkerung bewohnt.
Die Insel wurde 1841 von Kapitän William Hudson während einer Erkundungsexpedition der USA entdeckt und dokumentiert. Sie erlangte später Bedeutung durch die Gründung einer Kopraplantagenwirtschaft, die das Eiland bis in die jüngere Vergangenheit prägte.
Die Familie Jennings prägte die Insel über viele Generationen und gründete dort eine Kopraplantagenwirtschaft, die das tägliche Leben lange Zeit bestimmte. Die Spuren dieser familiären Besiedlung sind noch heute in den Strukturen und Traditionen der wenigen besuchenden Personen sichtbar.
Das Eiland ist schwer zugänglich und wird heute nicht von einem Tourismusprogramm verwaltet, daher Besuche sind nur mit spezieller Genehmigung und Planung möglich. Reisende sollten sich bewusst sein, dass es sich um einen sehr abgelegenen Ort ohne Infrastruktur für Besucher handelt.
Die Süßwasserlagune beherbergt zwei seltene Fischarten, die sonst nirgendwo in der Region vorkommen und wissenschaftliches Interesse erregen. Diese besondere Ökologie macht die Insel für Naturkundler besonders wertvoll, obwohl sie wenig bekannt ist.
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