Moorea, Vulkaninsel in Französisch-Polynesien
Moorea ist eine Vulkaninsel in Französisch-Polynesien, etwa 17 km nordwestlich von Tahiti gelegen. Die Küstenlinie wird von zwei tiefen Buchten im Norden geprägt, die fast bis zum Zentrum der Insel vordringen und von steilen grünen Berghängen umgeben sind.
Europäische Seefahrer erreichten die Insel im 18. Jahrhundert und gaben einer der Buchten den Namen eines britischen Kapitäns. Die Bewohner lebten bereits seit Jahrhunderten in den geschützten Tälern und bauten Taro sowie andere Feldfrüchte an den Hängen an.
Die Einheimischen nennen die beiden großen Buchten im Norden der Insel nach ihrer Form Herz von Moorea, ein Name der sich in Tänzen und Liedern wiederfindet. Viele Familien verkaufen selbstgemachte Muschelketten und geflochtene Körbe an kleinen Ständen entlang der Küstenstraße, wobei die Handwerkskunst von Generation zu Generation weitergegeben wird.
Fähren verbinden die Insel täglich mehrfach mit Tahiti, die Überfahrt dauert etwa eine Dreiviertelstunde. Ein Rundweg folgt der Küste und bietet an verschiedenen Punkten Zugang zu Stränden, Aussichtspunkten und kleinen Dörfern.
Ananasplantagen bedecken Teile der Hänge und eine lokale Fabrik verarbeitet die Früchte zu Saft, wodurch die Insel zum wichtigsten Ananasanbaugebiet der Region wurde. Die säuerlich-süße Sorte, die hier wächst, unterscheidet sich im Geschmack von anderen pazifischen Varianten.
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