Marquesas, Französisch-polynesischer Archipel im Südpazifik
Die Marquesas bestehen aus zwölf steilen vulkanischen Inseln, die sich über den südlichen Pazifik erstrecken und durch tiefe Täler und hohe Bergkämme geprägt sind. Jede Insel zeigt schroffe Küsten mit schmalen Buchten und felsigen Klippen, die direkt ins offene Meer abfallen.
Eine spanische Expedition erreichte diese Inseln Ende des 16. Jahrhunderts und gab ihnen einen europäischen Namen. Frankreich übernahm die Verwaltung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und behielt sie bis heute als Teil Französisch-Polynesiens.
Der Name stammt vom Marqués de Cañete, einem spanischen Vizekönig aus dem 16. Jahrhundert, während die Einheimischen ihre Inseln Henua Enana oder Land der Menschen nennen. Besucher können heute die lebendige Schnitzkunst in den Dörfern beobachten, wo Handwerker weiterhin traditionelle Muster in Holz und Stein arbeiten.
Kleine Flughäfen auf vier der Inseln verbinden das Archipel mit Tahiti und untereinander, wobei Flüge meist nur einige Male pro Woche stattfinden. Fährverbindungen zwischen den Inseln dauern mehrere Stunden und fahren unregelmäßig, daher sollte man genug Zeit für jede Etappe einplanen.
Einige Täler im Inneren der Inseln bleiben auch heute noch unbewohnt und schwer zugänglich, wodurch sie eine wilde Vegetation und seltene Vogelarten bewahren. Diese abgelegenen Gebiete zeigen, wie das Archipel vor dem ersten Kontakt mit Außenstehenden ausgesehen haben könnte.
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