Chacao, Kolonialdorf im Norden der Insel Chiloé, Chile
Chacao ist ein Dorf an der südlichen Seite des Chacao-Kanals, der die Insel Chiloé mit dem chilenischen Festland verbindet. Die Siedlung funktioniert als nördliches Tor zu Chiloé und wird durch ein Fährsystem mit dem Festland verbunden.
Die Siedlung wurde 1567 als San Antonio de Chacao gegründet und diente lange Zeit als Verwaltungszentrum unter spanischer Herrschaft. 1655 wurden spanische Gouverneure und Truppen von Carelmapu hierher verlegt und stärkten die strategische Bedeutung des Ortes.
Die Iglesia Matriz de San Antonio de Chacao ist ein holzerner Sakralbau mit zwei Türmen neben dem zentralen Platz. Der Ort bewahrt diese traditionelle Kirche als Zeichen seiner spanischen Herkunft und lädt Besucher ein, die lokalen Glaubenstraditionen zu erleben.
Der Ort ist das ganze Jahr über über eine Fährverbindung erreichbar, weshalb Besucher mit Wartezeiten rechnen sollten, besonders während der Stoßzeiten. Die Siedlung selbst ist leicht zu Fuß erkundbar und liegt unmittelbar am Hafen.
Historische Kanonen aus der Remolinos-Batterie aus der Kolonialzeit sind auf dem Platz ausgestellt und zeugen von der militärischen Vergangenheit des Ortes. Diese Stücke sind sichtbare Überreste der Zeit, als dieser Ort eine wichtige Verteidigungsposition war.
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