Museo de Arte Contemporáneo, Museum für zeitgenössische Kunst in Valdivia, Chile
Das Museo de Arte Contemporáneo de Valdivia nutzt die Ruinen der ehemaligen Anwandter-Brauerei, die 1851 am Ufer des Río Calle-Calle auf der Isla Teja errichtet wurde. Der Bau verbindet Stahl, Mauerwerk und Beton; zwei Bogengewölbe des Industriegebäudes sind erhalten, die hypostylen Säle liegen unter dem Niveau der Isla Teja und über der Flussterrasse. Seit 2019 laufen die Restaurierung von 1.831,62 m² und die Erweiterung um 1.394 m².
Das Museum wurde 1994 von Hernán Miranda gemeinsam mit den Architekten Juan José Ugarte und Wren Strabucchi sowie Manfred Max-Neef, damals Rektor der Universidad Austral de Chile, gegründet. Es entstand in den Ruinen der 1851 erbauten Anwandter-Brauerei, die beim Erdbeben von Valdivia 1960 einstürzte. Die erste Ausstellung „Proyecto Valdivia“ wurde im Januar 1996 mit Werken von Francisco Smythe und Gonzalo Mezza eröffnet. Seit 2019 wird das Gebäude restauriert und erweitert.
Der Name des Museums verweist auf die ehemalige Anwandter-Brauerei, deren Ziegelgewölbe und hypostyle Säle heute die Ausstellungen rahmen. Die erste Schau „Proyecto Valdivia“ wurde im Januar 1996 mit Werken von Francisco Smythe und Gonzalo Mezza eröffnet; auch Nicanor Parra und Juan Francisco Salazar stellten hier aus.
Das Museum liegt auf der Isla Teja am Ufer des Río Calle-Calle und ist über die Flussüberquerung vom Zentrum Valdivias erreichbar. Seit Mitte 2019 wird das Gebäude restauriert und erweitert, die Arbeiten wurden 2022 eingestellt; prüfen Sie daher vor der Anreise den Zugang und die Öffnungsbedingungen.
Das Museum nutzt die Ruinen der 1851 erbauten Anwandter-Brauerei, die beim Erdbeben von Valdivia 1960 einstürzte. Zwei Bogengewölbe des alten Industriebaus sind erhalten und prägen die Ausstellungsräume. Der Ausbau ab 2019 fügte 1.394 m² zu den 1.831,62 m² restaurierter Fläche hinzu, doch 2022 stockten die Arbeiten wegen fehlender Genehmigungen.
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