Huemul-Projekt, Nuklearforschungseinrichtung auf der Huemul-Insel, San Carlos de Bariloche, Argentinien.
Das Huemul-Projekt war eine Kernforschungsanlage auf der Insel Huemul in San Carlos de Bariloche mit spezialisierter Ausrüstung für Fusionsforschung. Die Einrichtung war mit Reaktoren und Messinstrumenten ausgestattet, um Temperaturverhältnisse und Reaktionsmuster zu dokumentieren.
1951 überzeugten österreichische Wissenschaftler die Regierung von Juan Perón, ein Fusionsprojekt namens Thermotron zu finanzieren. Die Anlage funktionierte bis 1952, als Zweifel an den Ergebnissen zur Schließung führten.
Das Projekt war Symbol von Argentiniens Wunsch nach wissenschaftlichem Fortschritt nach dem Krieg und zeigte den Nationalen Ehrgeiz, in der Kernforschung führend zu sein.
Der Ort befindet sich auf einer Insel, daher ist Zugang durch Bootsfahrt oder organisierte Touren erforderlich. Besucher sollten wetterfeste Kleidung mitbringen, da das Wetter in dieser Region Berg- und Seeklima aufweist.
Die Forscher injizierten Lithium und Wasserstoff in Reaktoren und dokumentierten die Reaktionen durch Fotografien und Doppler-Effekt-Messungen. Diese Methode war damals fortschrittlich, aber später wurde kritisiert, dass die Messungen fehlerhaft waren.
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