Lebu, Hafenstadt in der Provinz Arauco, Chile
Lebu ist eine Stadt an der Südküste an der Mündung des Lebu-Flusses in der Arauco-Provinz. Sie fungiert als Verwaltungszentrum der Region und ist ein wichtiger Hafen für die Fischerei.
Oberst Cornelio Saavedra gründete die Stadt 1862 nach mehreren gescheiterten Siedlungsversuchen in der Region. Die Gründung folgte einer Phase von Konflikten, die frühere Besiedlungsanstrengungen verhindert hatten.
Das Internationale Filmfestival findet seit 2001 jeden Sommer in der Stadt statt und nutzt dabei verschiedene Museen als Veranstaltungsorte. Besucher können Filme in historischen Gebäuden wie dem Bergbau- und dem Archäologiemuseum sehen.
Das Stadtzentrum ist überschaubar und zu Fuß erreichbar, mit Verwaltungsgebäuden und lokalen Dienstleistungen an zentralen Orten. Die beste Zeit zum Besuch ist der Sommer, wenn das Filmfestival stattfindet und das Wetter angenehm ist.
Der Name stammt aus der Mapudungun-Sprache der lokalen Ureinwohner und bedeutet Fluss. Die Stadt ist bekannt als Chiles größter Hafen für handwerkliche Fischerei, wo traditionelle Fangmethoden noch heute angewendet werden.
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