Museum of Geology and Paleontology of the National University of Comahue, Paläontologisches Museum an der Nationalen Universität Comahue in Neuquén, Argentinien.
Das Museum für Geologie und Paläontologie der Nationalen Universität Comahue liegt am Nordufer des Sees Los Barreales im zentralöstlichen Teil der Provinz Neuquén. Es zeigt Dinosaurier, Krokodile, Fische, Schildkröten und Pflanzen aus der Kreidezeit; über 90 % der Stücke sind Originalfossilien, einige maßstabsgetreu rekonstruiert.
Das Museum geht auf paläontologische Forschungen der vorangegangenen Jahrzehnte in Patagonien zurück; über 90 % der ausgestellten Stücke sind Originale. Im April 2001 entstand hier eine 1,1 m hohe Roboterreplik eines Abelisaurus, eines bis zu 9 m langen Dinosauriers, der vor 80 Millionen Jahren in Gondwana lebte. Das Museum bewahrt zudem die fragmentarischen Reste des zweiten Giganotosaurus-Exemplars (MUCPv-95), eines Unterkiefers, der auf ein 6,5 bis 8 % größeres Tier als den Holotypus schließen lässt.
Die Einrichtung leitet das Dino-Projekt, das wissenschaftliche Forschung durch Laboraktivitäten und Führungen für Studenten und Forscher mit Bildungsprogrammen verbindet.
Das Museum liegt etwa 90 Kilometer von Neuquén entfernt und bietet Führungen für Gruppen an. Besucher sollten im Voraus Kontakt aufnehmen, um einen Besuch zu planen, besonders wenn sie mit größeren Gruppen kommen.
Das Museum bewahrt die bruchstückhaften Reste des zweiten Giganotosaurus-Exemplars MUCPv-95 auf, von dem nur ein Unterkieferknochen bekannt ist. Im Vergleich zum zu 70 Prozent vollständigen Holotyp wurde es als 6,5 bis 8 Prozent größer eingeschätzt, mit geschätzten 13,2 Metern Länge und 8,2 Tonnen Gewicht.
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