Península de Hualpén Nature Sanctuary, Naturschutzgebiet in Biobío, Chile
Das Schutzgebiet erstreckt sich über ein großes Küstengebiet südlich von Concepción und vereint unterschiedliche Landschaften von Felsklippen bis zu ausgedehnten Sandstränden. Der Ort beherbergt Wälder mit einheimischen Baumarten und marine Lebensräume, die zusammen ein vielfältiges Ökosystem bilden.
Das Gebiet erhielt 1976 den Status eines geschützten Raumes, um seine Ökosysteme und bedrohte Arten zu bewahren. Später wurde ein Museum errichtet, das auch die natürliche Geschichte und kulturelle Bedeutung der Region dokumentiert.
Der Name Hualpén stammt aus dem Mapudungun: „wallpen“ bedeutet „schau dich um“. Die Lafkenche, die sich um 2500 v. Chr. hier niederließen und Meeressäuger jagten, nannten den Inselberg Tren Tren und verehrten ihn als heiligen Ort. Die Caleta Chome entstand um eine Walfangstation, die bis 1983 in Betrieb war, als das internationale Walfangverbot sie schloss; die Familien ihrer Arbeiter leben noch heute dort.
Der Großteil der Halbinsel ist Privatland: die Güter Hualpén, Santa Eloísa, Las Escaleras, Chome, Perone, Ramuntcho und Lenga. Einziger Staatsbesitz ist der Bereich der chilenischen Marine am Leuchtturm Punta Hualpén. Zu Fuß zugänglich sind daher vor allem der 552 Hektar große Parque Pedro del Río Zañartu an der Mündung des Biobío und Fischerbuchten wie Caleta Chome.
Die ältesten Gesteine der Halbinsel sind über 330 Millionen Jahre alt und ragen im Schutzgebiet bis zu 50 Meter hoch auf. Die Lafkenche nannten den Inselberg Tren Tren und hielten ihn für heilig; die Walfangstation von Caleta Chome war bis 1983 in Betrieb, als das internationale Walfangverbot sie schloss.
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