Ahu Vinapu, Archäologische Stätte an der Südostküste der Osterinsel, Chile
Ahu Vinapu ist eine archäologische Stätte an der Südostküste von Rapa Nui, deren Zeremonialzentrum aus drei Ahu besteht: Vinapu I, Vinapu II und Vinapu III. Die Plattform ist aus großen, sorgfältig gefügten Basaltplatten errichtet, mit zwei Lagen dunkelgrauer und bräunlicher Blöcke, deren raue Oberflächen helle Flecken tragen; stellenweise sind Blöcke eingestürzt, einer lehnt diagonal an der stehenden Mauer.
Vinapu besteht aus drei Ahu, Vinapu I, II und III, an der Südküste. Der peruanische Historiker José Antonio del Busto und Jean Hervé Daude vertraten anhand spanischer Chroniken des 16. Jahrhunderts, etwa der von Pedro Sarmiento, die These, der Inka Túpac Yupanqui habe den Ahu Vinapu 1465 auf einer Expedition in den Pazifik errichten lassen. Der amerikanische Archäologe William Mulloy untersuchte die Stätte 1958.
Der Name Vinapu hat im Rapanui keine Übersetzung. Der Zeremonialzentrum umfasst drei Ahu: Vinapu I, Vinapu II und Vinapu III. Der peruanische Historiker José Antonio del Busto und Jean Hervé Daude vertraten anhand spanischer Chroniken des 16. Jahrhunderts wie der von Pedro Sarmiento die These, der Ahu sei vom Inka Túpac Yupanqui während seiner Pazifik-Expedition 1465 errichtet worden.
Ahu Vinapu liegt an der Südküste, erreichbar über die Küstenstraße östlich von Hanga Roa; die Stätte gehört zum Nationalpark Rapa Nui, dessen Eintrittskarte den Zugang regelt. Der Boden neben den Plattformen ist trockenes Gras und Erde, beim eingestürzten Abschnitt liegen lose Steine, also auf den Tritt achten. Die Mauer ist zum Sonnenaufgang der Wintersonnenwende ausgerichtet, am besten früh am Morgen zu sehen.
Die Steinmauer ist exakt zur Wintersonnenwende-Sonnenaufgang ausgerichtet, ein Zeichen für das astronomische Wissen der alten Rapa-Nui-Menschen. Diese präzise Ausrichtung zeigt, dass die Erbauer ein tiefes Verständnis für Himmelszyklen hatten und diese in ihre heiligen Bauten integrierten.
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