Alejandro Selkirk, Vulkanische Insel im Juan-Fernández-Archipel, Chile
Alejandro Selkirk Island ist eine abgelegene Vulkaninsel im Archipel Juan Fernández mit steilem Berggelände, tiefen Schluchten und Steilküsten bis zu 1.000 Metern Höhe. Die felsigen Hänge werden von natürlicher Vegetation bedeckt, die an das raue, feuchte Inselklima angepasst ist.
Die Insel diente von 1909 bis 1930 als Strafkolonie für Kriminelle und politische Gefangene. Diese Zeit prägte die Geschichte des Ortes und ist Teil von Chiles Vergangenheit.
Die Insel wurde 1966 nach Alexander Selkirk benannt, einem Schiffbrüchigen, dessen Geschichte die Literatur inspirierte und bis heute in der lokalen Identität nachwirkt.
Das Eiland ist nur bei ruhigem Wetter über Schiff erreichbar und verfügt über begrenzte Landemöglichkeiten an Stellen wie Quebrada Sánchez. Besucher sollten mit anspruchsvollem Gelände und unvorhersehbaren Wetterbedingungen rechnen.
Die Insel beherbergt den Masafuera-Rayadito, einen Vogel, der nur hier vorkommt und mit weniger als 200 Exemplaren zu den seltensten Arten Südamerikas zählt. Diese kleine Spezies ist ein Beispiel für die fragile Tierwelt isolierter Orte.
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