Juan-Fernández-Inseln, Pazifischer Archipel im insularen Chile.
Juan Fernández Islands ist ein pazifischer Archipel vor der Küste Chiles, bestehend aus drei vulkanischen Inseln, die sich aus einem unterseeischen Gebirgszug erheben. Die größte und bewohnte Insel trägt den Namen Robinson Crusoe, während die kleineren Eilande Alejandro Selkirk und Santa Clara heißen.
Ein spanischer Seefahrer erreichte die Inseln im 16. Jahrhundert und führte Tiere ein, die später überlebenden Schiffbrüchigen als Nahrung dienten. Im Laufe der Jahrhunderte nutzten Piraten und Walfänger den Archipel als Zwischenstopp auf ihren langen Pazifikreisen.
Der Schriftsteller Daniel Defoe ließ sich von einem Seemann inspirieren, der hier im frühen 18. Jahrhundert lebte, und schrieb daraufhin seinen berühmten Roman. Besucher können heute im kleinen Ort San Juan Bautista das Gedenkmuseum besuchen und Geschichten von Seefahrern hören, die einst auf den Inseln Zuflucht fanden.
Die Anreise erfolgt per Flugzeug oder Schiff, wobei das Wetter die Verbindung manchmal für mehrere Tage unterbricht. Wanderwege auf der Hauptinsel führen durch steile Hänge und dichten Wald, daher sind festes Schuhwerk und Orientierung wichtig.
Über die Hälfte der hier wachsenden Pflanzen existieren nirgendwo sonst auf der Welt, darunter Farne und Blütenpflanzen in den Nebelwäldern der höheren Lagen. Ein kleiner Kolibri mit rotem Gefieder am Kopf kommt ebenfalls ausschließlich hier vor und besucht die einheimischen Blüten.
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