Robinsón Crusoe, Pazifische Vulkaninsel im Juan-Fernández-Archipel, Chile.
Robinson Crusoe Island ist eine Pazifikinsel im Juan Fernández-Archipel vor der chilenischen Küste, geprägt von steilen Tälern und vulkanischen Gipfeln. Der höchste Punkt El Yunque erhebt sich 915 Meter über dem Meeresspiegel und überragt die zerklüftete Landschaft.
Der spanische Seefahrer Juan Fernández entdeckte die Insel 1574 auf einer Expedition im südlichen Pazifik. Drei Jahrhunderte später verbrachte der schottische Matrose Alexander Selkirk hier mehr als vier Jahre in völliger Einsamkeit, bevor ihn ein vorbeifahrendes Schiff rettete.
Der Ort trägt seit 1966 den Namen der berühmten Romanfigur, nachdem er jahrhundertelang unter seiner spanischen Bezeichnung bekannt war. Fischer bringen heute noch Langusten aus den umliegenden Gewässern an Land, wie es schon ihre Vorfahren taten.
Das Dorf San Juan Bautista an der Cumberland Bay beherbergt fast alle Bewohner und bietet grundlegende Dienstleistungen für Besucher. Wanderwege führen in die Berge, erfordern aber Ausdauer wegen der steilen Anstiege und des feuchten Klimas.
Mehr als 130 Pflanzenarten gibt es nirgendwo sonst auf der Erde und gedeihen nur in diesem abgelegenen Fleck des Pazifiks. Der Juan-Fernández-Feuerkolibri lebt ausschließlich hier und zählt zu den seltensten Vögeln der Welt.
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