Quillota, Landwirtschaftszentrum in der Region Valparaíso, Chile
Quillota liegt im Tal des Aconcagua auf etwa 462 Metern Höhe und breitet sich über fruchtbare Böden aus, auf denen umfangreiche Obst- und Landwirtschaft betrieben wird. Die Stadt fungiert als landwirtschaftliches Zentrum mit ausgedehnten Anbauflächen, die das wirtschaftliche Leben prägen.
Der spanische Entdecker Diego de Almagro erreichte das Tal 1536, was zur Gründung einer Festung und eines landwirtschaftlichen Siedlung durch Pedro de Valdivia führte. Diese frühen Gründungen prägten die Entwicklung der Stadt als Zentrum der regionalen Landwirtschaft.
Der zentrale Platz zeigt seine ursprüngliche koloniale spanische Gestaltung mit sieben Blöcken, die die traditionellen Stadtplanungsmethoden früher chilenischer Siedlungen widerspiegeln. Diese Anordnung prägt bis heute das Bild des Stadtzentrums und zeigt, wie die Spanier ihre Städte strukturierten.
Die Stadt verbindet sich mit benachbarten Gemeinden durch ein Straßennetz und bietet regelmäßige Busverbindungen nach Valparaíso, Santiago und umliegende Gemeinden an. Besucher können mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu anderen Zielen in der Region gelangen.
Die Region produziert große Mengen an Avocados und Cherimoyas und ist ein zentraler Verteilungspunkt für diese Früchte im ganzen Land. Diese Spezialisierung machte die Stadt zu einer wichtigen Anlaufstelle für Obsthandel und -verarbeitung.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.