Cartagena, Küstengemeinde in der Provinz San Antonio, Chile
Cartagena ist eine Küstengemeinde in der Provinz San Antonio in Zentralchile, die sich über hügeliges Gelände erstreckt. Die Siedlung verbindet urbane Bereiche mit ländlichen Zonen und liegt auf einer Erhebung mit Blick auf den Pazifik.
In der Kolonialzeit war das Gebiet ein bedeutender Getreideproduktionsort, dessen Ernte nach Peru und Spanien verschifft wurde. Später wandelte sich die Wirtschaft und der Ort entwickelte sich zu einem Wohnort für wohlhabende Bewohner.
Künstler und Schriftsteller ließen sich hier Ende des 19. Jahrhunderts nieder und machten den Ort zu einem Treffpunkt für kreative Menschen. Das Erbe dieser Zeit ist heute noch in den alten Villen und in der lokalen Kunstszene spürbar.
Die meisten Besucher konzentrieren sich auf die urbanen Küstenbereiche, wo Restaurants, Läden und Unterkünfte leicht zu finden sind. Wer die Gegend erkunden möchte, sollte zu Fuß oder mit dem Auto kommen, da die ländlichen Teile weniger dicht erschlossen sind.
Der Ort war lange Zeit nur über schwierige Gebirgspässe erreichbar, was seine Entwicklung von anderen Küstenorten unterschied. Diese isolierte Lage half dem Ort, seine eigene Identität zu bewahren, statt ein typisches Badeort-Resort zu werden.
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