Altiplano, Hochebene im westlichen Südamerika.
Das Altiplano ist eine Hochebene in Peru, Bolivien und Chile, die sich zwischen den Gebirgsketten der Anden erstreckt und eine der größten erhöhten Ebenen der Welt bildet. Die Landschaft zeigt weite offene Flächen mit Grasland, vulkanischen Gipfeln am Horizont und flachen Becken, in denen sich Salzseen und Süßwasserseen befinden.
Diese Ebene entstand vor Millionen von Jahren durch tektonische Hebung zwischen zwei Andenketten und füllte sich während der Eiszeiten mit großen Seen. Viele dieser Gewässer verdunsteten im Laufe der Zeit und hinterließen Salzkrusten und kleinere Seen, die heute über das Gebiet verteilt sind.
Die Hochebene trägt ihren Namen vom spanischen Wort für hohe Ebene und wird seit Jahrtausenden von Gemeinden bewohnt, die an das Leben in großer Höhe angepasst sind. Besucher sehen oft Hirten mit Lamaherden und kleine Dörfer aus Lehmziegeln, die sich an die rauen Bedingungen anpassen.
Reisende sollten sich mehrere Tage Zeit nehmen, um sich an die dünne Luft zu gewöhnen, bevor sie anstrengende Aktivitäten unternehmen, und viel Wasser trinken, um Kopfschmerzen zu vermeiden. Die Sonne brennt hier intensiver als in niedrigeren Lagen, daher sind Sonnenschutz und eine gute Sonnenbrille unerlässlich.
An manchen Stellen auf dieser Ebene liegt die Grenze zwischen Peru und Bolivien mitten durch Seen und Salzflächen, sodass Reisende ohne Kontrolle von einem Land ins andere wandern können. Manche Abschnitte zeigen rosafarbene Lagunen, die von Mineralien gefärbt werden und Flamingos anziehen, die im flachen Wasser nach Algen suchen.
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