Santa Cruz de Jerusalen, Juli, Barockkirche in Juli, Peru
Santa Cruz de Jerusalén ist eine verfallene barock-mestizische Kirche in Juli am Ufer des Titicacasees. Vom Bau des 18. Jahrhunderts ist das Renaissance-Portal am Fußende vollständig erhalten, mit paarigen Pilastern und einem Kreis mit dem Jesuitensymbol; die Jesuiten setzten später ein Barockportal mit Dreifachsäulen darüber, das die älteren Pilaster verdeckt. In den Ruinen sind feine Steinbildhauerarbeiten erhalten.
Die erste Kirche entstand zwischen 1581 und 1582; ein Jahrhundert später wurde ihr Querschiff erneuert, doch nach Vargas Ugarte stürzte 1741 der ganze Bau ein und musste neu errichtet werden. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts umgebaut, hieß sie früher San Ildefonso. Ein Blitzschlag zerstörte sie 1914 fast vollständig; heute ist sie eine Ruine.
Die Kirche hieß früher San Ildefonso, bevor sie wiederaufgebaut und in Santa Cruz de Jerusalén umbenannt wurde. Das erhaltene Renaissance-Portal am Fußende gleicht dem der Asunción-Kirche, mit einfachen paarigen Pilastern, zwischen denen ein Kreis als Symbol der Jesuiten sitzt. Die Jesuiten errichteten später ein neues Barockportal, ohne das bestehende zu verändern, indem sie eine Dreifachsäulen-Lösung wählten, die die Renaissance-Pilaster verdeckt.
Die Kirche ist eine Ruine: Man betritt keine überdachte Halle, sondern geht um die erhaltenen Steinpartien herum; die Renaissance-Portada an der Fußseite ist das, was man suchen sollte. Juli liegt am Ufer des Titicacasees, und die Stätte erreicht man zu Fuß durch den Ort.
Das erhaltene Renaissance-Portal am Fuß der Ruine gleicht dem der Asunción-Kirche: paarige Pilaster rahmen einen Kreis, das Symbol der Jesuiten. Als die Jesuiten ein Barockportal hinzufügten, ließen sie das ältere unberührt und verdeckten die Renaissance-Pilaster mit einer Dreisäulenkomposition.
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