Taqrachullu, Inka-Ausgrabungsstätte im Distrikt Suykutambo, Peru.
Taqrachullu ist eine archäologische Stätte auf 3.800 Metern Höhe nahe der Mündung zweier Flüsse in der Region Cusco. Der Komplex besteht aus mehreren steinernen Strukturen, die sich über das bergige Gelände verteilen.
Die Stätte entstand während der Inka-Zeit und enthält Bauwerke mit administrativen und zeremoniellen Funktionen. Später wurde das Gelände als nationales Kulturerbe unter Schutz gestellt.
Der Name Taqrachullu stammt aus der Quechua-Sprache: T'akra bedeutet ungenutztes Land und chullu bezeichnet einen Bergsporn zwischen zwei Flüssen. Diesen Namen tragen die Ruinen bis heute, was die enge Verbindung des Ortes zur lokalen Bevölkerung zeigt.
Der Zugang zur Stätte erfordert eine Genehmigung der lokalen Behörden und die Begleitung durch geschultes Personal. Besucher sollten sich auf schwieriges Gelände und große Höhe vorbereiten.
Die Stätte liegt strategisch günstig in der Nähe des Apurímac-Flusses, was den Inka ermöglichte, den Verkehr durch die Bergregion zu überwachen. Diese erhöhte Position bot eine breite Sicht über wichtige Handelsrouten.
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