Puno, Andenstadt im Südosten Perus.
Puno ist eine Andenstadt in der gleichnamigen Provinz im Südosten Perus, die sich zwischen dem Titicacasee und den umliegenden Bergen auf 3.830 Metern Höhe ausdehnt. Die Gebäude erstrecken sich steile Hänge hinauf, während flache Dächer und schmale Gassen das Stadtbild prägen.
Die Spanier gründeten die Siedlung 1668 als San Juan Bautista de Puno und benannten sie später nach König Karl II. in San Carlos de Puno um. Im 19. Jahrhundert entwickelte sie sich zu einem wichtigen Handelsknotenpunkt zwischen der Küste und dem bolivianischen Hochland.
Der Name leitet sich von einer Quechua-Legende ab, die von einem verborgenen Schatz unter dem Hügel Huajsapata erzählt, wo heute ein Aussichtspunkt steht. Einheimische tragen oft mehrschichtige Pollera-Röcke und Bowlerhüte, ein Kleidungsstil, der aus der Kolonialzeit stammt und heute noch im Alltag sichtbar ist.
Reisende erreichen die Stadt über den Flughafen Inca Manco Capac in Juliaca, gefolgt von einer 30-minütigen Taxifahrt ins Zentrum. Die Höhenlage verursacht bei vielen Besuchern anfangs leichte Atembeschwerden, daher ist es ratsam, sich nach der Ankunft langsam zu bewegen und ausreichend zu trinken.
Der nahe gelegene Titicacasee beherbergt 41 schwimmende Inseln, die vollständig aus Totora-Schilf bestehen und wo Uros-Gemeinden ihren traditionellen Lebensstil pflegen. Die Inseln werden ständig erneuert, da die unteren Schilfschichten im Wasser verrotten und neue Schichten obenauf gelegt werden müssen.
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