Jirishanca, Berggipfel in der Cordillera Huayhuash, Peru
Jirishanca ist ein Bergipfel in der Cordillera Huayhuash in Zentralperu mit einer Höhe von 6.094 Metern und einer markanten pyramidalen Form. Das Gebirge erstreckt sich über ein felsiges Gelände mit steilen Kammen und ausgesetzten Hängen, die eine anspruchsvolle Kletterumgebung bieten.
Der Berg wurde erstmals 1957 von österreichischen Bergsteigern Toni Egger und Siegfried Jungmeir über die Nordostflanke erklommen. Diese frühe Ersteigung markierte einen bedeutenden Moment in der Bergsteigergeschichte der Huayhuash-Kette.
Der Name stammt aus der Quechua-Sprache und bedeutet 'Kolibri-Schnabel-Gipfel', was auf die charakteristische spitze Form des Gipfels anspielt. Wanderer und Kletterer sprechen vom Berg oft in Bezug auf diese markante Silhouette, die aus verschiedenen Blickwinkeln in der Region sichtbar ist.
Die meisten Expeditionen beginnen in der Stadt Chiquian und finden zwischen Mai und September statt, wenn die Wetterbedingungen sicherer sind. Kletterer sollten sich auf technisches Klettern vorbereiten und mit einem erfahrenen Bergführer arbeiten, um die Route sicher zu bewältigen.
Der Berg ist der zehnthöchste Gipfel Perus und der dritthöchste in der Huayhuash-Kette, obwohl er bei Bergsteigern weniger bekannt ist als einige seiner höheren Nachbarn. Die technisch anspruchsvollen Routen führen dazu, dass deutlich weniger erfolgreiche Besteigungen stattfinden als auf populäreren Gipfeln der Region.
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