Chiclayo, Handelsstadt in der Region Lambayeque, Peru
Chiclayo ist eine Handelsstadt in der Region Lambayeque im Norden Perus, etwa 764 Kilometer nordwestlich von Lima gelegen. Die Stadt erstreckt sich über flaches Küstenland mit breiten Straßen, niedrigen Gebäuden und einem zentralen Platz, der von Bäumen und Kolonialhäusern umgeben ist.
Spanische Siedler gründeten die Ortschaft im 16. Jahrhundert unter dem Namen Santa María de los Valles de Chiclayo, die später zu einem Handelszentrum für die umliegenden Landgüter wurde. Die Siedlung erhielt 1835 offiziell den Status einer Stadt und entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem Knotenpunkt für Landwirtschaft und Gewerbe.
Die örtlichen Märkte verkaufen Heilkräuter und traditionelle Speisen, während Schamanen alte Heilrituale praktizieren und Besucher diese noch heute erleben können. In den umliegenden Dörfern fertigen Handwerker Keramik und Textilien nach Methoden, die seit Generationen weitergegeben werden und in kleinen Werkstätten zu sehen sind.
Der Hauptflughafen liegt etwa 2 Kilometer südöstlich vom Stadtzentrum und bietet Verbindungen zu mehreren peruanischen Städten sowie einigen internationalen Zielen. Die meisten Sehenswürdigkeiten und Museen erreicht man mit Taxis oder Kleinbussen, die regelmäßig durch die Hauptstraßen fahren.
Ein nahegelegenes Dorf produziert Palo Santo, ein duftendes Holz, das Einheimische für Räucherungen und Reinigungsrituale verwenden. In der Umgebung liegen Dutzende kleinere archäologische Stätten, die Besucher oft auf eigene Faust erkunden können, ohne auf organisierte Gruppen angewiesen zu sein.
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