Piura, Verwaltungszentrum im Nordwesten Perus
Piura ist eine Regionalhauptstadt im Nordwesten Perus, die entlang des Piura-Flusses nördlich der Sechura-Wüste liegt und mehr als 480.000 Einwohner zählt. Die Stadt erstreckt sich in flachem Gelände mit weitläufigen Wohnvierteln und einem zentralen Bereich, wo Verwaltungsgebäude und Geschäfte um einen großen begrünten Platz angeordnet sind.
Francisco Pizarro gründete im Juli 1532 San Miguel de Piura, das zur ersten spanischen Siedlung in Peru wurde und den Beginn der Eroberung markierte. Die Lage der Stadt änderte sich mehrmals, bis sie im 18. Jahrhundert an ihren heutigen Standort entlang des Flusses verlegt wurde.
Die Bewohner dieser Stadt pflegen eine Küche, die stark von Meeresfrüchten und Ziege geprägt ist, mit Gerichten wie Seco de Cabrito und Ceviche, die täglich in den lokalen Märkten zu finden sind. In den Straßen rund um den Hauptplatz zeigen sich koloniale Balkone und farbige Fassaden, die an die frühe spanische Präsenz erinnern, während die Menschen ihre Tage mit Spaziergängen unter den Lorbeerbäumen verbringen.
Die Hauptverkehrsstraße durch die Region, die Pan-American Highway, verläuft westlich der Stadt und verbindet sie mit Küstenorten und dem Süden. Ein internationaler Flughafen liegt etwa 10 km (6 Meilen) außerhalb und bietet Verbindungen zu größeren Städten des Landes.
In den 1860er Jahren brachten Händler Pima-Baumwollsamen aus Arizona hierher, die in den trockenen Böden besonders gut gediehen. Diese Pflanze prägt seitdem das ländliche Umland und machte die Region zu einem wichtigen Lieferanten für hochwertige Textilfasern.
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