Zaruma, Koloniale Bergbaustadt in der Provinz El Oro, Ecuador
Zaruma ist eine Bergstadt in der Provinz El Oro mit Häusern aus Holz, die an steilen Hängen gebaut sind und durch enge Kopfsteinpflasterstraßen und Treppen miteinander verbunden sind. Die gesamte Siedlung erstreckt sich in dieser ungewöhnlichen vertikalen Anordnung über mehre Hundert Meter.
Spanische Siedler gründeten die Stadt 1595 als Bergbauzentrum zur Goldgewinnung, was wirtschaftliche Bedeutung für die Kolonialzeit hatte. Die Abbauaktivitäten prägen bis heute die Struktur und das Aussehen des Ortes.
Die Bewohner feiern das ganze Jahr über traditionelle Feste mit religiösen Prozessionen und lokaler Musik, die das tägliche Leben der Stadt prägen. Diese Veranstaltungen spiegeln die tief verwurzelten Bräuche wider, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Die Stadt liegt auf 1200 Metern Höhe und hat das ganze Jahr über milde Temperaturen, sodass Besucher jederzeit anreisen können. Die engen, steilen Wege erfordern gutes Schuhwerk und körperliche Fitness, um die Stadt komfortabel zu erkunden.
Unter der Stadt verläuft ein ausgedehntes Netzwerk alter Bergbautunnel, das die Strukturen beeinträchtigt und ständige Überwachung erfordert. Diese unterirdische Geschichte bleibt für Besucher oft unsichtbar, prägt aber die täglichen Herausforderungen der Bewohner.
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