Portoviejo, Provinzhauptstadt in Manabí, Ecuador
Portoviejo ist eine Provinzhauptstadt im westlichen Ecuador, etwa eine halbe Stunde vom Pazifik entfernt. Die Straßen verlaufen in einem rechtwinkligen Raster um die zentrale Plaza, wo Verwaltungsgebäude und Kirchen das Stadtbild prägen.
Ein spanischer Konquistador gründete diese Siedlung im März 1535 während der frühen Kolonialzeit. Knapp hundert Jahre später verlegten Bewohner den Ort weiter ins Landesinnere, nachdem wiederholte Konflikte mit indigenen Gruppen das Leben an der Küste erschwerten.
Die Stadt trägt ihren Namen von einem kleinen Hafen, der einst an einer geschützten Bucht lag. Heute findet man an ihren Marktständen Zubereitung von Gerichten mit Erdnuss, grünen Bananen und Meeresfrüchten, die seit Generationen nach gleichbleibenden Rezepten gekocht werden.
Eloy Alfaro, der internationale Flughafen bei Manta, bietet die nächste Anbindung an den Luftverkehr. Innerhalb der Stadtgrenzen verbinden Busse alle Viertel miteinander und verkehren häufig während des ganzen Tages.
Kaffeeröstereien und Rinderzuchtbetriebe prägen die Wirtschaft rund um die Stadt und versorgen Großstädte wie Quito und Guayaquil. Straßen führen von hier direkt in beide Richtungen, was den Transport erleichtert und die Region mit den wichtigsten Handelsrouten verbindet.
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