Schienenverkehr in Ecuador, Transandische Eisenbahnlinie in Ecuador.
Die Empresa de Ferrocarriles Ecuatorianos ist eine Eisenbahnlinie, die sich über 452 Kilometer durch Ecuadors vielfältiges Gelände erstreckt und die Küstenstadt Guayaquil mit der Hauptstadt Quito in den Anden verbindet. Die Strecke führt durch unterschiedliche Höhenlagen und Landschaften, von flachen Küstenebenen bis zu bergigen Regionen.
Der Bau begann 1872 unter Präsident Gabriel García Moreno, und die erste Strecke zwischen Yaguachi und Milagro nahm 1874 den Regelbetrieb auf. Das Projekt war ein wichtiger Schritt, um verschiedene Teile des Landes miteinander zu verbinden.
Das Eisenbahnnetz verbindet Menschen aus verschiedenen Regionen und ermöglicht ihnen, ihre Produkte und Waren auszutauschen. Reisende können heute noch sehen, wie wichtig diese Verbindung für den Handel und das Zusammenleben zwischen Küste und Bergen ist.
Nach Restaurierungsarbeiten in den Jahren nach 2022 haben mehrere Touristenzüge in Provinzen wie Imbabura und Chimborazo wieder ihren Betrieb aufgenommen. Besucher sollten sich über die aktuellen Fahrpläne informieren, da die Zugstrecken zu verschiedenen Jahreszeiten unterschiedliche Verkehrsmuster haben.
Der berühmteste Abschnitt, die Nariz del Diablo (Teufels Nase), ist eine Ingenieurleistung, bei der die Gleise sich in Zickzackmuster durch einen steilen Berg bohren. Diese Bauweise war eine kreative Lösung, um einen fast senkrechten Höhenunterschied zu überwinden.
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