Macas, Provinzhauptstadt in Morona-Santiago, Ecuador
Macas liegt zwischen den Flüssen Upano und Jurumbaino auf 1030 Metern Höhe und wird von Bergen umgeben, die eine natürliche Grenze nach Osten bilden. Die Stadt erstreckt sich über Hügel mit Blick auf das Andenbecken und ist von dichtem Wald und grünem Gelände durchdrungen.
Spanische Kolonisten gründeten die Siedlung 1538 als Sevilla del Oro, benannten sie aber 1599 in Macas um, nachdem Konflikte mit der indigenen Bevölkerung die erste Kolonie zum Scheitern brachten. Der Ort wurde zum Mittelpunkt für Missionsarbeit und später zum regionalen Verwaltungszentrum.
Die Shuar- und Achuar-Gemeinschaften bewahren ihre Bräuche in der Region und prägen bis heute das Alltagsleben und die handwerklichen Traditionen der Stadt. Man trifft hier auf Menschen, die ihre Sprachen sprechen und traditionelle Wissenssysteme über Pflanzen und Heilmittel weitergeben.
Die Stadt hat einen Flughafen mit Verbindungen zu Quito und regelmäßige Busservices zu großen ecuadorianischen Städten über zwei Brücken über den Río Pastaza. Besucher sollten die feuchte Bergklimate und rutschigen Straßen nach Regenfällen beachten und angemessene Schuhe tragen.
Von mehreren Orten in der Stadt aus können Bewohner und Besucher den aktiven Sangay-Vulkan in der Ferne beobachten, der sich 5250 Meter hoch erhebt. An klaren Tagen bietet dieser schneebedeckte Gipfel einen spektakulären Blick und erinnert an die vulkanische Aktivität der Anden.
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