Babahoyo, Provinzhauptstadt in Los Ríos, Ecuador
Babahoyo ist eine Provinzhauptstadt an der Stelle, wo die Flüsse San Pablo und Caracol zusammenfließen, und erstreckt sich entlang der Flussufer. Das Stadtgebiet wird von Agrarflächen umgeben, die die landwirtschaftliche Bedeutung der Region unterstreichen.
Die Stadt wurde in der Kolonialzeit als Bodegas gegründet und diente als wichtiger Zollposten zwischen Guayaquil und den Bergregionen Ecuadors. Diese strategische Position machte sie zu einem Handelsplatz von Bedeutung für die Warenverteilung.
Die jährliche Feier der Jungfrau von Merced am 24. September bringt Handwerker, Performer und Musiker aus der ganzen Provinz Los Ríos zusammen. Diese Tradition prägt das religiöse Leben der Stadt und zeigt die starken Wurzeln im katholischen Glauben.
Die Stadt ist durch regelmäßige Busverbindungen von Quito und Guayaquil erreichbar, was den Zugang zu anderen Teilen des Landes erleichtert. Flussverkehr verbindet auch ländliche Gemeinden, die entlang der Flüsse angesiedelt sind.
Menschen leben in schwimmenden Häusern auf dem Fluss Babahoyo und passen ihren Alltag an die saisonal wechselnden Wasserstände an. Diese Lebensweise ist an die natürlichen Rhythmen des Flusses gebunden und zeigt eine besondere Anpassung an die Umgebung.
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