Puyo, Handelszentrum in der Provinz Pastaza, Ecuador.
Puyo ist eine Stadt in der Provinz Pastaza im ecuadorianischen Amazonasgebiet und liegt auf etwa 950 Metern Höhe. Sie erstreckt sich entlang des Flusses Puyo und wird von dichtem Dschungel umgeben, der bis an die Häuser heranreicht.
Die Stadt wurde 1899 von dem dominikanischen Missionar Álvaro Valladares zusammen mit neun Angehörigen der Canelos-Gemeinschaft gegründet. Die Gründung erfolgte an den Ufern des Puyo-Flusses als Missionsposten.
Die Bevölkerung pflegt enge Verbindungen zu den Quechua-Gemeinschaften, die 1990 Landrechte erhielten und am lokalen Handel teilnehmen.
Verschiedene Straßen verbinden Puyo mit anderen Orten in der Region und ermöglichen die Erkundung der Umgebung. Der nächstgelegene Flughafen Shell liegt etwa 10 Kilometer entfernt und bietet Flüge zu amazonischen Zielen an.
Das Parque Etnobotánico Omaere bietet Führungen durch Regenwaldpflanzen und zeigt wie sie von lokalen Gemeinschaften genutzt werden. Im Paseo de los Monos können Besucher gerettete Affen, Schildkröten und Vögel in Naturgehegen beobachten.
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