Tena, Hauptstadt der Provinz Napo in Ecuador
Tena ist eine Stadt in der ecuadorianischen Provinz Napo, die an der Mündung zweier Flüsse liegt und auf etwa 510 Metern Höhe im Amazonas-Regenwald liegt. Die Siedlung hat ein dichtes Netz von Straßen, die entlang der Flusstäler verlaufen, und wird von üppigen grünen Hügeln umgeben.
Die Stadt wurde 1560 durch Gil Ramírez Dávalos gegründet und markierte den Beginn der spanischen Kolonialherrschaft in diesem Amazonasgebiet. Etwa 18 Jahre später kam es zu einem Aufstand unter anführerschaft eines lokalen Führers, was die Spannungen zwischen den Kolonisatoren und den ansässigen Bevölkerungen zeigte.
Die Stadt wird von den lokalen Kichwa-Gemeinschaften geprägt, deren Sprache man überall hört und deren Handwerkstradition in den Märkten sichtbar ist. Die Flussgebiete und umliegenden Dörfer sind zentral für das tägliche Leben der Bewohner und ihre Verbindung zur Natur.
Busse fahren regelmäßig nach Quito auf einer befestigten Straße, die durch Bergpässe führt und etwa drei bis vier Stunden dauert. Besucher sollten beachten, dass die Gegend ganzjährig feucht ist und gutes Schuhwerk sowie Regenschutz notwendig sind.
An der Stadteinfahrt steht eine Statue, die an einen lokalen Anführer erinnert, der Ende des 16. Jahrhunderts gegen die spanischen Kolonialherren Widerstand leistete. Diese Figur symbolisiert den langen Kampf der ursprünglichen Bevölkerung um ihre Unabhängigkeit und wird von Besuchern oft übersehen.
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