Region San Martín, Verwaltungsregion im Norden von Peru
San Martin ist eine Verwaltungsregion im Norden Perus, die sich über verschiedene Geländeformen vom Gebirge bis zum dichten Regenwald entlang des Flusses Huallaga und seiner Nebenflüsse erstreckt. Die Fläche umfasst etwa 51.288 Quadratkilometer und verbindet Berglandschaften mit bewaldeten Flusstälern, in denen zahlreiche kleinere Ortschaften liegen.
Die Stadt Moyobamba in dieser Region war 1821 die erste peruanische Stadt, die ihre Unabhängigkeit von der spanischen Kolonialherrschaft erklärte. Später entwickelte sich das Gebiet zu einem bedeutenden Zentrum für tropische Landwirtschaft, nachdem neue Straßen die abgelegenen Provinzen miteinander verbanden.
Die Region trägt den Namen des südamerikanischen Unabhängigkeitskämpfers José de San Martín und ihre Bewohner pflegen verschiedene lokale Traditionen in den Städten entlang des Huallaga-Flusses. Auf den Wochenmärkten verkaufen Händler tropische Früchte und handgewebte Körbe, während in den kleineren Ortschaften noch traditionelle Kochweisen mit Bananenblättern gebräuchlich sind.
Neue Straßenverbindungen haben die Erreichbarkeit der verschiedenen Provinzen verbessert, sodass Reisende nun leichter zwischen den Städten wechseln können. Die Vegetation und das Klima ändern sich deutlich, wenn man aus den höheren Gebieten in die tiefer gelegenen Flusstäler hinabsteigt.
Der archäologische Fundort Gran Pajáten liegt versteckt im dichten Dschungel nahe der Grenze zu La Libertad und zeigt kreisförmige Gebäude aus Schiefer mit Kondorfiguren. Die Ruinen liegen auf einem bewaldeten Berghang und sind nur nach einer längeren Wanderung durch den Regenwald erreichbar.
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