Tapiche Reserve, Schutzgebiet im Distrikt Tapiche, Region Loreto, Peru.
Das Tapiche-Reservat ist ein Waldschutzgebiet im Amazonas-Tiefland entlang des Tapiche-Flusses mit rund 1.540 Hektar Fläche. Es umfasst verschiedene Waldtypen, darunter Auenwälder, überschwemmte Waldgebiete und höher gelegene Bereiche auf trockenerem Boden.
Das Reservat entstand in den 1980er Jahren als privates Schutzprojekt, als in der Region verstärkt Holzeinschlag und Wildtierhandel zunahmen. Die Gründung war eine direkte Reaktion auf diese Bedrohungen für den Wald und seine Bewohner.
Die Gegend um das Reservat ist geprägt durch kleine Gemeinden, deren Bewohner heute vermehrt in Naturschutzprojekten arbeiten. Diese Umschichtung vom traditionellen Ressourcenabbau zur Bewahrung der Umwelt ist im Alltag vor Ort sichtbar.
Das Reservat liegt etwa 400 Kilometer flussaufwärts von Iquitos entfernt und ist nur per Boot erreichbar. Die Region ist das ganze Jahr über warm und feucht, was Reisende bei ihrer Vorbereitung berücksichtigen sollten.
Die Tapiche beeindruckt durch sein dunkles Wasser, das einer besonderen chemischen Zusammensetzung entsteht. Diese Besonderheit schafft Lebensraum für spezialisierte Wasserlebewesen, die sich an diese ungewöhnlichen Bedingungen angepasst haben.
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